14. Oktober 2017

Touristische Nutzung der Eifelquerbahn abgelehnt

Eine kommunale Arbeitsgruppe, bestehend aus den Bürgermeistern der Verbandsgemeinden Gerolstein, Daun, Kelberg, Ulmen und Kaisersesch sowie den Landräten der Kreise Vulkaneifel und Cochem-Zell, hat seit 2014 gründlich geprüft, inwieweit eine Reaktivierung der Eifelquerbahn für touristische Verkehre unter kommunaler Trägerschaft möglich wäre. Dies ist nicht der Fall. Deshalb wurde der Bericht nun an Andy Becht, Staatsekretär im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz weitergegebenen mit der Forderung, die Eifelquerbahn im Rahmen des öffentlichen Nahverkehrs im Rheinland-Pfalz-Takt zu reaktivieren. Dazu wurde ein Drei-Phasen-Plan ausgearbeitet: Phase eins sieht die Instandsetzung der 15 Kilometer langen Strecke zwischen Kaisersesch und Ulmen vor, Phase zwei die Fortsetzung der Strecke zwischen Ulmen und Daun. In Phase drei soll schließlich der Abschnitt zwischen Daun und Gerolstein wieder auf Vordermann gebracht werden.

Becht versprach bei einem gemeinsamen Gespräch, die Forderung an das Land weiterzugeben und diesen Wunsch möglichst schnell prüfen zu lassen. Er äußerte jedoch auch Bedenken, da von Landesseite haushaltsrechtliche sowie beihilferechtliche Hürden bestünden. Zum erneuten Aufbau eines fahrplanmäßigen Schienenpersonennahverkehrs müsste die Summe von rund 40 Millionen Euro in die Hand genommen werden.




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