24. Oktober 2019

Klimaschutzpreise für drei Eifelgemeinden

Der Energieversorger innogy hat drei Gemeinden der Verbandsgemeinde Ulmen mit dem Klimaschutzpreis 2019 ausgezeichnet. Alfeln, Lutzerath und Wollmerath erhielten jeweils 500€ Preisgeld für ihre Projekte, mit denen sie vorbildlich Umweltschutz leben und aktiv zur Verbesserung des Klimaschutzes beitragen.

In Alflen haben die Brüder Martin und Philipp Heinzen innerhalb der Ortslage ein Grundstück gepachtet. Auf diesem errichteten sie Anfang des Jahres ein kleines Gartenhaus und bieten seitdem dort ihre Ernte für Selbstabholer auf Vertrauensbasis an. Das übrige Gelände haben die beiden Männer  als Wildblumenwiese eingesät und damit innerorts einen Lebensraum für bedrohte Insekten geschaffen.

Aus Lutzerath wurde der Tourismus- und Gewerbeverein Lutzerather Höhe für sein besonderes Engagement ausgezeichnet. Der Verein hat den Wanderweg auf der Achterhöhe zu einem Naturerlebnis-Wanderweg ausgebaut. Hier wird mithilfe von kindgerecht gestalteten Tafeln die Natur erklärt, beispielsweise ein Dachsbau, ein Feuchtbiotop oder eine Heidefläche.

Auch das Dorfprojekt in Wollmerath macht sich im Sinne des Natur- und Umweltschutzes verdient. Initiatorin Christel Reuter, die in Zusammenarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sowie der tatkräftigen Unterstützung der “Rentner-Gang” vielfältige Arbeiten zur Schaffung neuer Lebensräume und Nahrungsquellen für die Tier- und Pflanzenwelt geschaffen hat, freut sich über die Auszeichnung und hat schon weitere Pläne, um den Ort für Menschen, Tiere und Insekten noch attraktiver zu machen. Auf dem Foto ist zum Beispiel der Insektenturm zu sehen, eine erweiterte Variante eines Insektenhotels, in dem noch mehr Tiere und Tierarten Schutz finden.

Das GesundLand Vulkaneifel gratuliert den Preisträgern ganz herzlich und wünscht viel Erfolg bei allen weiteren Projekten!

Quelle: Rhein-Zeitung

Foto: © GesundLand Vulkaneifel




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