2. April 2021

Maare-Mosel-Radweg ist der meistgenutzte Radweg der Eifel

Die Investition in Radwege zahlt sich aus: Der Radverkehr auf den touristischen Radwegen in der Eifel ist im vergangenen Jahr um 34 Prozent gestiegen. Das belegen die Ergebnisse der neun Dauerzählstellen des Landesbetriebs Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM) an Radwegen in der Eifel. Verkehrsminister Dr. Volker Wissing hat angekündigt, weiter in den Radwegebau zu investieren und die Zählstellen landesweit auszubauen.

“Die Zahlen steigen: Wir sind auf dem richtigen Weg. Die Radwege werden gut angenommen. Das bestärkt uns darin, weiter in den Ausbau von Radwegen zu investieren und die Pendlerrouten in Rheinland-Pfalz weiter auszubauen”, sagt Verkehrsminister Dr. Volker Wissing.

Er kündigte an, landeswet Dauerzählstellen zu etablieren sowie eine mobile Zähleinrichtung für die Verkehre auf den Pendlerradrouten einzusetzen. “Die Auswertungen der Zählstellen geben uns wesentliche Impulse bei den weiteren Planungen im Radwegebau”, sagte der Minister.

In einem Modellprojekt wurden im Bereich des LBM Gerolstein neun Dauerzählstellen an Radwegen installiert. Demnach stieg der Radverkehr auf touristischen Radwegen in dieser Region im Jahr 2020 um 34 Prozent. Besonders beliebt sind Radwege auf ehemaligen Bahntrassen. Mit ihren geringen Steigungsverhältnissen und der Führung abseits von Straßen sind sie für touristische Ausflüge besonders geeignet. Der Maare-Mosel-Radweg ist mit rund 74.000 gezählten Radfahrenden auch im Jahr 2020 der meistgenutzte Radweg in der Eifel.

Sieben Radfernwege führen durch die Flusstäler von Rheinland-Pfalz. Hinzu kommen rudn 1.900 Kilometer Radweg an Bundes-, Landes- und Kreisstraßen, die gemeinsam mit 145 Themenrouten und weiteren Strecken das insgesamt rund 16.000 Kilometer lange Radverkehrsnetz komplettieren.




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