21. März 2018

Mit kleinen Taten die Natur unterstützen

„Was kann jeder einzelne von uns unternehmen, um die Vielfalt einer wunderbaren Natur zu erhalten?“ Dieser Frage ging die bekannte Gartenexpertin Heike Boomgaarden am vergangenen Dienstag bei einem Vortrag im Rathaus in Ulmen nach. Auf Einladung des GesundLand Vulkaneifel war sie in die Eifel gekommen und referierte gut eine Stunde lang zum Thema „Insektensterben und die Folgen für die Ökosysteme“. Der Sitzungssaal war bis auf den letzten Platz voll besetzt, die anwesenden Zuhörer verfolgten interessiert ihre Ausführungen, viele machten sich während des Vortrags Notizen. Heike Boomgaarden führte in gewohnt heiterer Art durch das doch eher ernste Thema, immer wieder bezog sie das Publikum mit gezielten Fragen ein oder lockerte die Stimmung mit einer amüsanten Anekdote auf. Sie berichtete über „Mutmacherprojekte“, die klein angefangen haben, aber mittlerweile ein großer Erfolg geworden sind und stellte Möglichkeiten vor, wie jeder einzelne etwas für die Natur bewirken kann, beispielsweise durch die Bepflanzung von sogenannten „Eh da-Flächen“. Eindringlich appellierte sie sowohl an die Anwesenden als auch an die Ortsgemeinden, sich zusammenzutun und gemeinsam etwas zu bewirken.

An den Vortrag schloss sich noch eine Fragerunde an. Auch hier nahm sich Heike Boomgaarden viel Zeit und beantwortete geduldig und ausführlich alle Fragen. Dabei kam es auch zum Austausch zwischen einzelnen Teilnehmern, was noch einmal verdeutlichte, wie viel erreicht werden kann, wenn die Menschen zusammenarbeiten. Nachdem dieser offizielle Teil vorbei war, klang der Abend in lockeren Gesprächsrunden aus.




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