4. September 2017

Verbindungsstollen Jungferweiher/Maar – Bald für jedermann zugänglich?

Im Rahmen eines Pressetermins wurde Mitte August der Startschuss für eine Machbarkeitsstudie zum Verbindungsstollen Jungferweiher/Maar in Ulmen gegeben. Der Stadtrat Ulmen hat das für untertägige Hohlräume spezialisierte Ingenieurbüro Heitfeld und Schetelig aus Aachen mit einer erweiterten Untersuchung des bis heute nur sehr eingeschränkt begehbaren Stollens beauftragt. Hierbei soll geklärt werden, inwiefern die Verbindung, die wahrscheinlich aus dem Mittelalter stammt, zum Besuchermagneten werden kann.

Ansgar Wehinger vom Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz stellte die Einzigartigkeit heraus, da dem Besucher hier die Möglichkeit gegeben wird, sich durch das Innere eines Vulkans zu bewegen. Diese Zugkraft wollen Verbandsgemeindebürgermeister Alfred Steimers und Stadtbürgermeister Thomas Kerpen für die Stadt Ulmen und die Region nutzen. Auch Rainer Schmitz vom GesundLand Vulkaneifel und Andreas Schüller unterstrichen den touristischen Nutzen, den das Projekt für die Region zukünftig entwickeln kann.

Die Ergebnisse der Studie sollen im Herbst vorliegen.

©Verbandsgemeinde Ulmen/D. Saxler




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